Dr. Laura Holderied

Laura Holderied ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) in MeDiMis Koordinierungsprojekt, wo sie an der Zusammenführung der Forschungen der Teilprojekte und der Theoriebildung des Gesamtprojekts arbeitet. Ab Januar 2027 ist sie Projektleiterin (PI) des MeDiMi-Teilprojekts „Visualizing Violent Migration Control: Non-State Actors Making Human Rights Claims in the European Border Regime“. Vor ihrer Zeit bei MeDiMi war Laura Senior Research Associate am Institute for Environment and Human Security der UN University Bonn sowie Gastwissenschaftlerin und Gastdozentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Kopenhagen. Laura schloss ihre Promotion als Stipendiatin des Promotionsprogramms „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen“ an der Universität Oldenburg 2021 mit einer Dissertation zur Rolle fotographischer Bilder im Kontext europäischer Migrations- und Grenzpolitik ab. Lauras Forschungsschwerpunkte sind europäische Migrations- und Grenzpolitik und gesellschaftspolitische Konflikten um Mobilität, Rechte, und Zugehörigkeit  mit einem Fokus auf die Rolle, die Bilder, visuelle Diskurse und Un-/Sichtbarkeiten dabei spielen. Dafür verbindet sie visuelle Methodologien mit Diskursanalysen, digital ethnographyund Interviewforschung. Ihre Forschung an der Schnittstelle von (kritischer) Migrations- und Grenzforschung, Visual Politics und visuellen und interpretativen Ansätzen der Internationalen Beziehungen wurde unter anderem in International Political Sociology, Cooperation and Conflict, Journal of Human Rights Practice und im Leviathan veröffentlicht. Ihr Buch „Visual Border Politics. Images and Migration Governance in Europe” ist 2026 bei Routledge erschienen (Interventions Series).

Kontakt: Laura.Holderied@recht.uni-giessen.de

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